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Kristian Gaiser - "Als Mann und Frau gesschaffen" (1. Mose 1,27) - Predigt am 14. September 2019

Gnade sei mit Euch, und Friede von Gott unserem Vater und Herrn Jesus Christus. Amen.
Liebe Gemeinde,
Liebe Schwestern und Brüder,
„Und GOTT schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde GOTTES schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. “Genesis 1,27.
Nicht der eine ist früher und die andere später, nicht bei dem einen wird noch geübt und bei der anderen kommt die Vollendung.
Nein, Mann und Frau sind gemeinsam „der Mensch“.
Beide zusammen sind das Abbild GOTTES.
Und damit haben sie nach meiner Lesart die gleiche Würde, unabhängig von der Frage, wer zuerst da war, wer besser oder schlechter oder gar leistungsfähiger sein möge?
Und wenn Mann und Frau gemeinsam Abbild GOTTES sind, dann muss in dem Urbild, in GOTT, auch Mann und Frau sein.
Also eine Schöpfungsordnung, wo Mann und Frau auf Augenhöhe miteinander „schöpflich und geschöpflich“ tätig werden.
„Und GOTT schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde GOTTES schuf er ihn, und schuf sie als Mann und Frau“.
Ich finde, dass alles, was christliche Theologie über den Menschen sagt, ausgehend von diesem alttestamentlichen Vers entfaltet werden kann.
Dass der Mensch als Mann und Frau GOTTES würdiges Ebenbild ist, dass es nach diesem biblischen Zeugnis keine Graduierung zwischen Mann und Frau gibt, dass es
menschliche Existenz, egal ob Frau oder Mann, nicht ohne Irrtum, Verfehlung und Schuld gibt, und wir, Männer und Frauen, deshalb eben auch auf Umkehr, auf Gnade und auf Neuanfang angewiesen sind.
Ist also vor dem Hintergrund dieses Bibelverses das Amt des Gleichstellungsbeauftragten einer evangelischen Kirche nicht ein Widerspruch an sich? Ein Oxymoron, ein gar überholter Gedanke?
Die Autorin Annegret Braun gab neulich einem jüngst von ihr erschienenen Buch den Titel:
„Warum Eva keine Gleichstellungsbeauftragte brauchte“.
Sie macht deutlich, dass man die Bibel an vielen Stellen in puncto Mann und Frau auch anders lesen könne.
Und sie ist der Meinung, dass wenn das, was in der Bibel so stehe, auch gelebt werden würde, so manche Maßnahme der
Gleichstellung, so manche Forderung der Emanzipation nicht nötig sein würde.
Ja, selbst wenn Eva und Adam keine Gleichstellungsbeauftragte oder keinen Gleichstellungsbeauftragten brauchten, so sieht dies für die Söhne und Töchter in der EKBO heutzutage entgegen aller Unkenrufen dann halt doch anders aus, denn:
Die von uns so gewünschte, gar von Synoden so oft beschlossene „neue Gemeinschaft von Frauen und Männern“ ist und bleibt, so lange diese Erde besteht, eine Gemeinschaft von schuldigen und Gnade bedürftigen Menschen, die aufbrechen und hoffen, die irren und verfehlen, die scheitern und umkehren und eben halt auch wieder neu anfangen.
Wir alle kennen die menschlichen (nicht allein männlichen) Stolpersteine und Tücken, die so manchen Beschlüssen oder Gesetzen zur Gleichstellung von Frau und Mann wieder neue Dringlichkeit und Aktualität geben, gerade auch dann, wenn wir zusätzlich als Christinnen und Christen daran denken, wie Jesus
patriarchalisches Denken ausgehebelt und auf den Kopf gestellt hat und was es schon zu seinen Zeiten für die Männerwelt bedeutete, dass JESUS Frauen als Zeuginnen der Auferstehung und damit bedeutendsten Ereignisses des christlichen Glaubens auswählte.
Es sind immerhin schon zarte 30 Jahre vergangen, seit mit der EKD-Synode in Bad Krozingen und ihren Beschlüssen der Grundstein für eine „neue Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Evangelischen Kirche“ gelegt wurde.
Die EKD-Synode verabschiedete Beschlüsse für eine geschlechtergerechte Zukunft der Kirche.
Und diese Beschlüsse brachen mit Traditionen und Gewohnheiten, die die Diskriminierung von Frauen in Kirche und Gesellschaft über Jahrhunderte legitimiert hatten.
30 Jahre später scheinen diese Beschlüsse immer noch in manchen Anfängen der
Umsetzung, wenn nicht gar in Erprobung zu sein.
Bei einem meiner ersten Abendtermine als Gleichstellungsbeauftragter wurde mir, dem Manne am Rednerpult einer eher von Frauen dominierten Versammlung, während meines Vortrages dezent eine Postkarte aus den 70er Jahren zugeschoben, auf der stand:
„Als GOTT den Mann erschuf, übte SIE nur“.
Ja, ein frecher Satz auf dieser Spruchkarte.
Ein Satz, der direkt zweifach mit bestehenden Klischees aufräumen wollte und will.
Erstens: nicht die Männer sind das starke Geschlecht, sondern die Frauen.
Und zweitens: Gott ist eine Frau.
Nochmals: Als GOTT den Mann erschuf, übte SIE nur.
In der christlichen Tradition ist dieser Satz wirklich ungewohnt.
„ Wir wollten und wollen mit dieser Postkarte die männlich geprägte Kirchenwelt und Gesellschaft aufmischen“, sagte mir die Gesprächspartnerin im Nachgang, als ich sie nach ihrem Engagement für mehr Rechte für Frauen fragte.
Schnell wurde ich dann auch in die Diskussion verwickelt, ob nun GOTT selbst eher ein Mann oder eine Frau sein möge, ob GOTT vielleicht Frau und Mann, ja Mutter und Vater sein könne.
„Wir wollten und wollen die männlich geprägte Kirchenwelt und Gesellschaft aufmischen
Dies sagte sie mir, einem, der ich in den 80er Jahren konfirmiert wurde und für den es seit Kindesbeinen an selbstverständlich ist, dass Pfarrerinnen und Bischöfinnen, Organistinnen und Referentinnen Dienst in unserer Kirche tun, für den die Berufstätigkeit von Frauen nichts Ungewöhnliches war.
„Wir wollten und wollen die männlich geprägte Kirchenwelt und Gesellschaft
aufmischen“, sagte sie mir und lies mich dabei, und das war viel einprägsamer für mich, sie lies mich an ihrem Gefühl der Trauer teilhaben, weil sie sich nämlich fragte:
Wie kam es bloß, dass sich so viele theologische Missverständnisse und Fehleinschätzungen einschleichen konnten, die Frauen davon abhielten, ihre Berufung zu leben?
Und wie kann es sein, dass so viele Frauen die befreiende Botschaft von Jeus immer noch nicht in ihr Leben übersetzen?
Kleinmütig, und als Mann auch noch unsicher in meiner Funktion als Gleichstellungsbeauftragter, antwortete ich ihr aus der Situation heraus, dass GOTT ungleiche Behandlung sicherlich nicht wolle und auch ich mich schon des Evangeliums wegen bei allem Tun und Lassen einem gedeihlichen Miteinander der Geschlechter verpflichtet fühle.
Doch was heißt das dann konkret für einen Gleichstellungsbeauftragten, der bei „Kirchens“ arbeitet?
In diesem Jahr schauten die Schwestern und Brüder in der Evangelischen Kirche in der hiesigen Region auf 75 Jahre Frauenordination zurück.
Die Tatsache, dass Frauen ihren Dienst in Wort und Sakrament tun, war für Generationen vor mir nicht Alltag gewesen.
Auch wenn viele sagen, dass die Frauenordination eine besondere Frucht der Reformation sei, so muss dennoch gesagt werden, dass diese Frucht nur sehr langsam gewachsen ist und es viel zu lange gedauert hat, bis diese Erkenntnis auch in Kirchenordnungen niedergeschrieben wurde.
Auch in unserer Kirche ist der tiefe Schmerz bei älteren Pfarrerinnen doch noch in lebendiger Erinnerung.
Das wissen vor allem diejenigen, die tapfer gegen Widerstände für ihren Zugang zum
Pfarrberuf gekämpft haben und den steinigen Weg für den Beruf als Pfarrerin gegangen sind.
Die Lebensgeschichte so mancher Pfarrerin lässt die damalige Kraft der Berufung erahnen.
Wenn wir auf die letzten 75 Jahre zurückblicken, dann stellen wir markante Fortschritte in der Teilhabe von Frauen am geistlichen Amt und am kirchlichen Leben fest.
Heute kann sich wohl niemand mehr eine evangelische Kirche ohne Pfarrerinnen vorstellen.
Wenn wir generell an die verschiedenen Aufgaben in den Kirchengemeinden und Einrichtungen denken, können wir uns die Kompetenz und das Engagement der Frauen nicht mehr wegdenken.
Und ohne das Engagement der Frauen an allen Ecken und Enden und in allen Bereichen wäre unsere Kirche, wären unsere Gemeinden wesentlich ärmer, in ihrer Erscheinung und an Vielfalt, denn unsere Kirche gewinnt durch die
unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten von Frauen und Männern im geistlichen Amt an Profil und gewinnender Ausstrahlung.
Bitte erlauben Sie mir an dieser Stelle eine kleine Bemerkung vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die möglichen Geschlechter im Garten der Schöpfung.
Wenn ich hier und heute sprachlich immer von Frauen und Männer im Sinne eines gedeihlichen Miteinanders der Geschlechter spreche, betone ich ausdrücklich, dass Menschen dennoch auch im Geist der Freiheit leben können, sollen und dürfen.
Frei von Zuschreibungen und frei von dem Zwang, sich selbst zuordnen zu müssen.
Das bedeutet nicht, dass wir in den christlichen Gemeinden, dass wir als Christenmenschen ab sofort durch eine Brille schauen, die das Geschlecht neutralisiert.
Aber es bedeutet: Jede Person ist, was sie ist ganz im Sinne der Worte: GOTT schuf den
Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde GOTTES schuf er ihn.
Die Formulierung „Mann / Frau / männlich / weiblich“ nimmt zwar auch der Apostel Paulus im Neuen Testament auf- allerdings mit einem großen „Nein“ davor ganz im Sinne der Botschaft: Durch Jesus Christus seid ihr frei!
Im Brief an die Gemeinden in Galatien schreibt
er: „Hier ist nicht Jude noch Grieche. Hier ist nicht Knecht noch freier Mensch. Hier ist nicht Mann noch Frau. Denn Ihr seid allesamt einer in Christus Jesus (Galater 3, 28)“.
Paulus stellt sich keine geschlechtslose Einheit der Gemeinschaft der Gläubigen vor, sondern eine an guten Beziehungen reiche Umgangskultur innerhalb der Kirche Jesus Christi.
Der urchristliche Gleichheitsansatz des Paulus im Sinne einer Berufung verlangt gerade danach, die Gaben und Fähigkeiten von Frauen, von allen Ebenbildern Gottes zu schätzen und sie zur Geltung zu bringen.
Es gilt Gaben und Fähigkeiten von Frauen zur Geltung zu bringen, aber auch deren immer wieder bezeugte Glaubensstärke.
Hierzu fällt mir stets die Frau im Markusevangelium ein, die an Blutfluss erkrankt ist und den Mut hat, gegen alle Vorschriften auf Jesus zuzugehen, ihn im Geheimen zu berühren, weil sie glaubt: Wenn ich ihn berühre, werde ich gesund. Das ist ein Glaube, der gesund macht, obwohl er Grenzen und Vorschriften überschreitet.
Auch in diesem Sinne finde ich es gut, dass die Frauen nicht nur als Pfarrerinnen, sondern auch als Diakoninnen, Religions- pädagoginnen, Katechetinnen, als Kirchenmusikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Verwaltungsangestellte dieser Berufung Folge leisten.
Die Erkenntnis, dass Vielfalt in Kirche und Gesellschaft bereichert, ist eine Frucht der vergangenen Jahrzehnte, und gerade diese Jahrzehnte waren ja auch nicht ohne Konflikte und Auseinandersetzungen.
Und aktuelle politische Diskussionen und Strömungen zeigen uns ja, dass nicht Alle „bunte Vielfalt“ als ein Geschenk Gottes für dieses Erdenrund annehmen können, sondern vielmehr als Gefahr und Bedrohung sehen.
Da war es und ist es weiterhin gut, dass Netzwerke aufgebaut und mögliche Kooperationspartner*innen ausgelotet,
Plattformen für Austausch und Vernetzung etabliert wurden und werden.
Nicht weniger gehört da zur Arbeit des Gleichstellungsbeauftragten auch dazu, dass die Sensibilisierung für Fragen von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt sowie die Reflexion überlieferter und erlernter Rollenbilder weiterhin vorangetrieben werden.
Bei den paulinischen Worten: „Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit (I.Kor. 12, 26)“ denke ich unweigerlich auch an das Miteinander der Geschlechter in unserer Kirche.
Zu oft sind es in der verfassten Kirche und auch in der Diakonie immer noch ausschließlich Männer, die über Mittelvergabe oder Stellenbesetzungen entscheiden, obwohl wir gemeinschaftlich aufgerufen sind, an Vereinbarkeit von Beruf und Familie an Lösungen für gendergerechte Stellenbesetzungen, die Überwindung des Gender Pay Gap - also der ungleichen Bezahlung, an Meinungsbildung zu Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt mitzuwirken.
Was wollen wir also heute? In den letzten drei Jahren gewann die Frage des Miteinanders der Geschlechter an politischer Fahrt, der sich auch die Institution Kirche so gar nicht entziehen konnte.
Was heißt Gleichberechtigung heute?
Wie verändern sich Lebens- und Arbeitswelten von Frauen und Männern?
Folgen die Strukturen im Kirchenwesen dem Trend in Wirtschaft- und Gesellschaft oder hinken sie hinterher?
Die Debatte um Grenzverletzungen und das korrekte Verhalten am Arbeitsplatz tat ihr Übriges, um Diskussionen für ein besseres Miteinander voranzubringen. Inzwischen haben wir an vielen Stellen eindrucksvolle Zeichen und hoffnungsvolle Beispiele für eine weniger männliche, mehr weibliche, bunte und vielfältige Kirche.
Was wollen wir also heute?
Weiterhin „aufmischen“ und zeigen, dass vielfältige, geschlechtergemischte (Pfarr)- Teams die stärkeren sind, dass Frauen in Gremien auch leiten und mehr Frauen auf Podien eine Selbstverständlichkeit darstellen, und dass bei der Förderung ebenfalls Vielfalt (Diversity) und Gender mitbedacht werden müssen.
Und wollen wir grundsätzlich im Sinne des Evangeliums zeigen, dass verfasste Kirche und Diakonie gesellschaftliche Vorreiterinnen sein sollten, wenn es um Chancengerechtigkeit und ein vielfältiges Miteinander geht?
Wenn dem so sein soll, dann möchte ich aber vor allem auch die Männer in die Verantwortung genommen wissen, denn ohne deren Beteiligung kann uns dies nicht gelingen.
Es ist die Aufgabe aller Geschlechter, das Ziel der Veränderung, der Befreiung und das Schaffen neuer Chancen anzupacken.
Zum Schluss ist da, sie ist nicht weniger bedeutend, dann doch noch die Frage der Quotenregelung.
Niemand findet Quoten elegant, denn juristisch sind sie ohnehin angreifbar.
Sie sind allerdings ein bedenkenswertes Mittel zum Zweck und auf Zeit, wenn man das Verhältnis von Frauen und Männern und ihr Miteinander auch in kirchlichen Gremien und Institutionen ändern möchte.
Zu behaupten, dass eine kirchliche Welt, in der Frauen die Hälfte der Dienste und Entscheidungen verantworten, eine bessere, offenere und vielfältigere Kirche sei, wage ich nicht zu behaupten.
Weniger um das Erreichen der Zielbestimmung geht es bei der Quote, als vielmehr um den Kulturwandel auf dem Weg dorthin.
Und unabhängig davon geht es heutzutage um die Frage, wer sich mit entsprechender Qualifikation überhaupt noch für den Dienst in der Kirche bereitfinden möchte.
Vor diesem Hintergrund habe ich für die kommenden Jahre zwei wesentliche Wünsche mit Blick auf mein Engagement:
Mögen einerseits unsere Anstrengungen so Frucht tragen, dass die Frage der Gleichstellung zwischen Männer und Frauen in der Kirche zwar eine Selbstverständlichkeit, aber bald kein Thema mehr sein wird.
Und möge andererseits die Freude an dem, was in den vergangenen Jahren gewachsen ist, die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden so beflügeln, für mehr Gemeinschaft und Gerechtigkeit einzutreten, damit weiter möglichst viele Menschen sich in den Dienst
der Kirche und der Gemeinschaft Jesu Christi stellen lassen.
Wohl wissend um meine Grenzen und Möglichkeiten als Gleichstellungsbeauftragter hoffe ich, stets aus dem Zuspruch und der Gnade GOTTES meinen Dienst versehen zu können.
In der Nachfolge Christi sind wir berufen, GOTTES Schöpfung und zu allererst seine Ebenbilder, die Menschen, zu lieben, zu bewahren, zu schützen und das heißt auch ihre Vielfalt, die Einzigartigkeit jedes SEINER Kinder zu bejahen, zu fördern und alle Versuche, ihnen Leid anzutun durch GOTTES Hilfe und nach SEINEM Plan abzuwenden.
„Und GOTT schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde GOTTES schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ Genesis 1,27.
Ja, Mann und Frau sind gemeinsam „der Mensch“.
Und so möge SEIN Segen, gar SEIN wachsames Auge für ein gedeihliches Miteinander uns bei allem Engagement leiten.
Und möge ER unseren Blick stets weiten für das, was wir für Andere und für mehr Gleichberechtigung, Vielfalt und ein Miteinander der Geschlechter tun können.
Und der Friede GOTTES, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus.
Amen.

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Kristian Gaiser, Gleichstellungsbeauftragter der EKBO